„Nach seiner Musikausbildung wurde Werner Schubert-Deister klar, dass er mit Klavier und Kontrabass seine künstlerische Begabung nicht voll ausschöpfen konnte.

Musik blieb ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens und seiner Kunst. Strukturelemente musikalischer Formensprache setzte er auch in Elemente der Malerei um.”

Karl Grüner

„Eine Anpassung an den sozialistischen Realismus kam für den Künstler nie in Frage. Zu einfach sei diese Form der Darstellung, um die Komplexität der modernen Welt darzustellen.”

Christa Schubert-Deister

„Er bildet beim Malen nicht die mit den Sinnen oberflächlich erfahrbare Wirklichkeit ab, sondern lenkt in einer hintergründig abstrahierenden Ausdrucksweise den Blick hinter die Fassaden der Natur, der Technik, des Menschen. Er verinnerlicht die reale Außenwelt, verändert sie im kreativen Spiel seiner Phantasie und verleiht ihr Gestalt durch Symbole, Farben und Formen, die zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.”

Karl Grüner

„Geprägt von einem christlich-humanistischen Selbstverständnis, waren die Darstellung menschlicher Würde sowie die Gefährdung des Individuums in seiner sozialen Problematik zentrales Anliegen seines künstlerischen Schaffens.”

Gert Weber

Unvollkommene
Welt

„Werner Schubert-Deister ist ein Vollblutmaler, ein Künstler, der sein Werk körperlich erlebt. Seine erste im Westen produzierte Sequenz „Tschernobyl” – großdimensionierte Gemälde voll düsterer Zerstörungssymbolik und grauer Zerrissenheit – habe er „unter Qualen” gemalt, gesteht der Künstler. Es sei „eine Schinderei” gewesen. Die Identifikation mit seinem Werk und der ihm zugrundeliegenden Problematik ist total.”

Dr. Heinz-Rudolf Othmerding

Vita

Werner Schubert-Deister
1921-1991

Musiker
Grafiker
Maler
Bildhauer

zur Vita

Video
https://www.youtube.com/watch?v=N55YrIzOXl8
Themen

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